Wie funktioniert ein AED?
Ein "Automatisierter Externer Defibrillator" (AED) ist ein batterie- bzw. akkubetriebes Gerät, das selbst ein EKG ableitet, auswertet und den Benutzer genaue Anweisungen gibt, was dieser zu tun hat.
Nach dem Einschalten des AED fordert das Gerät den Nutzer per Sprachmodul auf, die Elektroden am Patienten anzubringen. Die anschließende Analyse ergfolgt meistens automatisch. Das Gerät schreibt ein EKG und prüft, ob die Kontakte gut angebracht sind. Nach der Analyse des EKGs trifft der AED eine Entscheidung. Liegt ein defibrillations-würdiger Befund vor, empfiehlt das Gerät die Defibrillation. Die Abgabe des Schocks erfolgt durch den Ersthelfer via Auslöseknopf.
Helfer könnten dem Gerät in jedem Fall vertrauen. Wenn ein AED-Gerät zum Defibirllieren anrät, dann liegt auch wirklich ein Kammerflimmern vor.
Diese Geräte unterliegen strengen Überwachungsrichtlinien. Vergleichbar mit einem Kraftfahrzeug müssen auch diese Geräte zum "TÜV". Ein interner Prüfmechanismus testet täglich die Funktionsfähigkeit des Gerätes. Sollte sich hierbei eine Störung bemerkbar machen, zeigt das Gerät eine Fehlermeldung an. Optional sind Systeme verfügbar, welche im Falle einer Störung oder der Benutzung des Gerätes, eine Meldung an eine Leitstelle oder einen Störungsdienst abgeben.
Inernationales AED-Piktogramm